GELMODELLAGE

 

Die Gel-Modellage ist mit Abstand das gängigste Nagelmodellage-System. Bei dieser Methode wird Gel mit einem Pinsel auf den Nagel aufgetragen und unter einer UV-Lampe ausgehärtet. Dieses lichthärtende System zeichnet sich durch gute Haltbarkeit aus. Es kann sowohl mit Tips, als auch nur zur Naturnagel-Verstärkung verwendet werden. Besonders beliebt ist auch das Verarbeiten von verschiedenfarbigen Gelen, z.B. die so genannte French-Maniküre - hier wird die Nagelspitze mit weißem Gel abgesetzt.

SCHABLONENTECHNIK

Generell ermöglicht die Schablonentechnik eine optimale Anpassung an die Form des Fingers und des Nagelbettes.

Das Resultat ist eine ganz natürlich aussehende, flexible Nagelmodelage. Sehr wichtig ist, auch die Nägel in einem Stück zu fertigen. Das Aufbauprodukt formt auch die freie Spitze. Da kein Klebstoff verwendet wird, sind die Nägel nicht wasserempfindlich. Bei weichen oder beschädigten Nägeln kann mit einem flexiblen, an den natürlichen Nagel angepassten Produkt über die ganze Oberfläche gearbeitet werden. Auf diese Art entsteht weniger Spannung und wird das "liften" der freien Spitze und der Ränder auf ein Minimum beschränkt. Darum ist vor allem bei empfindlichen und beschädigten Nägeln die Schablonentechnik zu bevorzugen. Bei sehr breiten Nägeln entsteht oft große Spannung wenn ein Tip verwendet wird. Hier bietet die Schablone auf der einen Seite die Möglichkeit um jede gewünschte Breite zu realisieren und auf der anderen Seite um ein Material zu wählen das weniger Spannung verursacht.

Sehr kurze Nägel, mit einer nur noch geringfügigen Nagelplatte, bieten nicht genügend Raum für Tips. Mit der Schablonentechnik wird erst das Nagelbett mit Gel gefüllt und dann mit Hilfe einer Schablone ein optisch kurzer Nagel modelliert.